Kenmotsu-Mannigfaltigkeit

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In der Differentialgeometrie, einem Teilgebiet der Mathematik, sind Kenmotsu-Mannigfaltigkeiten ein 1972 von Katsuei Kenmotsu eingeführtes Konzept. Kenmotsu bewies, dass die nach ihm benannten Mannigfaltigkeiten lokal die Struktur eines verzerrten Produktes [0,1]×fN mit einer Kähler-Mannigfaltigkeit N und f(t)=set für ein s=0 haben.

Metrische Fast-Kontaktmannigfaltigkeiten

Eine metrische Fast-Kontaktmannigfaltigkeit ist eine Fast-Kontaktmannigfaltigkeit M, deren Fast-Kontaktstruktur durch ein Vektorfeld ξ, eine 1-Form η und eine faserweise lineare Abbildung ϕ:TMTM mit den punktweisen Bedingungen η(ξ)=1 und η(v)ξ=ϕ(ϕ(v))+v für alle vTM gegeben ist, zusammen mit einer Riemannschen Metrik, bezüglich der ξ Länge 1 hat und orthogonal zu ker(η) ist und mit der gker(η) bezüglich der fast-komplexen Struktur ϕ|ker(η) eine Hermitesche Metrik ist.

Eine metrische Fast-Kontaktmannigfaltigkeit heißt normal, wenn für den Nijenhuis-Tensor 𝒩ϕ die Gleichung 𝒩ϕ(X,Y)=2dη(X,Y)ξ für alle Vektorfelder X,Y gilt.

Kenmotsu-Mannigfaltigkeiten

Eine Kenmotsu-Mannigfaltigkeit ist eine metrische Fast-Kontaktmannigfaltigkeit, für deren Levi-Civita-Zusammenhang in lokalen Koordinaten die Gleichungen

iϕjk=ηjϕikgipϕjpξk

gelten.

Literatur

  • K. Kenmotsu: A class of almost contact Riemannian manifolds. Tohoku Mathematics Journal 24, 93–103 (1972)