Satz von Landau (Gruppentheorie)

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In der Gruppentheorie, einem der Teilgebiete der Mathematik, behandelt der Satz von Landau, benannt nach Edmund Landau, die Frage der Existenz von endlichen Gruppen mit vorgegebener Anzahl von Konjugationsklassen.[1]

Der Satz geht auf eine Publikation Landaus aus dem Jahre 1903 zurück und gab Anlass zu einer Anzahl von weitergehenden Untersuchungen.

Formulierung des Satzes

Er lässt sich angeben wie folgt:[1]

Gegeben sei eine beliebige positive natürliche Zahl k.
Dann gibt es eine allein von k abhängige obere Schranke B(k) derart, dass für jede endliche Gruppe G mit exakt k Konjugationsklassen hinsichtlich ihrer Ordnung |G| stets die Ungleichung |G|B(k) erfüllt ist .

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 I. Martin Isaacs: Algebra. 1994, S. 48