Gaußsche Zahl

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Gaußsche Zahlen als Gitterpunkte in der komplexen Zahlenebene

Die gaußschen Zahlen (nach Carl Friedrich Gauß; englisch Gaussian integers) sind eine Verallgemeinerung der ganzen Zahlen in den komplexen Zahlen. Jede gaußsche Zahl liegt auf einem ganzzahligen Koordinatenpunkt der komplexen Ebene. Die gaußschen (ganzen) Zahlen bilden den Ganzheitsring des quadratischen Zahlkörpers Vorlage:Nowrap des Körpers der gaußschen rationalen Zahlen; englisch Gaussian rationals. Außerdem bilden die gaußschen Zahlen einen euklidischen Ring und damit insbesondere einen faktoriellen Ring.[1]

Eine etwas kompliziertere Verallgemeinerung ganzer Zahlen, die ebenfalls in die komplexe Ebene eingebettet werden können, sind die Eisenstein-Zahlen.

Geschichtlicher Hintergrund

Gaußsche Zahlen wurden von Gauß in der Abhandlung Theorie der biquadratischen Reste. Zweite Abhandlung (1832, in Latein) erstmals eingeführt.[2]

Das quadratische Reziprozitätsgesetz (das Gauß 1796 zum ersten Mal beweisen konnte) verknüpft die Lösbarkeit der Kongruenz x2q(modp) mit der Lösbarkeit von x2p(modq). Ebenso verknüpft das kubische Reziprozitätsgesetz die Lösbarkeit der Kongruenz x3q(modp) mit der von x3p(modq) und das biquadratische Reziprozitätsgesetz ist die Verknüpfung von x4q(modp) mit x4p(modq).

Gauß fand heraus, dass sich das biquadratische Reziprozitätsgesetz und die Ergänzungen dazu wesentlich einfacher als Aussagen über „ganze komplexe Zahlen“ (d. h. gaußsche Zahlen) formulieren und beweisen lassen. In einer Fußnote (S. 541) erwähnt er, dass die Eisenstein-Zahlen der naturgemäße Bereich für Theoreme über kubische Reziprozität sind und ähnliche Erweiterungen der ganzen Zahlen die geeigneten Bereiche zur Untersuchung von höheren Potenzen. Diese Abhandlung enthält nicht nur die Einführung gaußscher Zahlen, sondern auch der Begriffe Norm, Einheit, primär und Assoziierte, die heute in der algebraischen Zahlentheorie Standard sind. Siehe dazu auch die Festschrift zum Zahlbericht.[3]

Definition

Eine gaußsche Zahl g ist durch

g=a+bi

gegeben, wobei a und b ganze Zahlen sind.[4]

Der Ring der gaußschen Zahlen heißt auch Gaußscher Zahlring[5] und wird mit [i] bezeichnet. Er entsteht also aus durch Adjunktion der imaginären Einheit i.

Die gaußschen Zahlen sind die Punkte mit ganzzahligen Koordinaten in der gaußschen Zahlenebene. Sie bilden ein zweidimensionales Gitter.

Primelemente

Das Spektrum von [i] veranschaulicht diese Zusammenhänge: Die Kleckse entsprechen den Primelementen im Ring der gaußschen Zahlen, die in der Faktorisierung der jeweils unten angegebenen Primzahl auftauchen.
Primelemente in der komplexen Ebene. Durch Multiplikation mit den Einheiten entsteht die Rotationssymmetrie um 90°. Weil mit a+ib auch ±(b+ia) Primelemente sind, liegen die Primelemente zusätzlich symmetrisch zu den Winkelhalbierenden a=±b zwischen der reellen und der imaginären Achse.

Wie in jedem Ring kann man – analog zu  – auch in [i] Zahlentheorie betreiben. Insbesondere lassen sich Primelemente als Verallgemeinerung des Begriffes Primzahl definieren. Die Eindeutigkeit der Primfaktordarstellung gilt dann auch für die gaußschen Zahlen.[6] Die Primelemente im Ring der Gaußschen Zahlen [i] sind bis auf die Einheitsfaktoren ±1,±i genau die Primzahlen der Form 4k+3, k0, das Element 1+i und die Elemente a+bi, a,b, für die a2+b2=p eine Primzahl ist, die man als p=4k+1, k schreiben kann.

Die Primelemente im Ring der gaußschen Zahlen haben einen engen Bezug zu den gewöhnlichen Primzahlen. Sie zerfallen in drei Klassen (jeweils bis auf Assoziiertheit, d. h. bis auf Multiplikation mit ±1 und ±i, den Einheiten des Ringes der gaußschen Zahlen):

Der doppelte Primfaktor von 2:

Die Zahl 2 kann als Produkt der Primelemente 1+i und 1i geschrieben werden, die sich aber wegen 1+i=i(1i) nur um eine Einheit unterscheiden. Also gilt (1+i)(1i)=i3(1+i)2 und die – bis auf Assoziiertheit der Faktoren eindeutige – Primfaktorzerlegung

2=i3(1+i)2

zeigt, dass 2 zum Quadrat des Primelements 1+i assoziiert ist (2 ist verzweigt).

Faktoren von Primzahlen der Form 4k + 1:

Ist p eine Primzahl der Form 4k+1 mit einer natürlichen Zahl k, so lässt sich p auf im Wesentlichen eindeutige Weise als Summe zweier Quadratzahlen schreiben (siehe Zwei-Quadrate-Satz):

p=a2+b2 mit gewissen a,b

Dann ist

p=(a+bi)(abi)

die Primfaktorzerlegung von p, p selbst ist also kein Primelement im Ring der gaußschen Zahlen, sondern Produkt zweier konjugierter Primelemente (p ist zerlegt). Beispielsweise ist 5=(2+i)(2i) kein Primelement, aber 2+i und 2i sind zwei Primelemente.

Primzahlen der Form 4k + 3:

Ist p eine Primzahl der Form 4k+3 mit einer natürlichen Zahl k, so ist p auch im Ring der gaußschen Zahlen ein Primelement (p bleibt prim, es ist träge).

Die drei Fälle beschreiben das Verhalten von Primelementen bei Erweiterung des Körpers der rationalen Zahlen zum Körper der Gaußschen Zahlen (entstanden durch Adjunktion der imaginären Einheit).

Primfaktorzerlegung

Eine bis auf die Reihenfolge der Faktoren eindeutige Primfaktorzerlegung für eine beliebige gaußsche Zahl z0 ergibt sich z. B., wenn man p1=1+i setzt und von den vier Assoziierten jedes ungeraden Primelements pm das durch die Forderung pm1(mod2+2i) (s. w. u. Kongruenzen und Restklassen) eindeutig bestimmte sog. primäre auswählt und diese nach ihrer Norm sortiert:

p2=1+2i,p3=12i,p4=3,p5=+3+2i,p6=+32i,p7=+1+4i,p8=+14i,,p15=7,

(offensichtlich sind hierbei die natürlichen Primzahlen der Form 4k+3 immer mit negativem Vorzeichen zu versehen, da 4k+331(mod2+2i)). Die obige Definition erfüllt offensichtlich ein wichtiges Kriterium: Das Produkt beliebiger primärer Gaußscher Zahlen ist ebenfalls eine primäre Zahl. Damit erhält man

z=ikmpmνm mit k=0,,3 und νm0 (darin gilt natürlich nur für endlich viele Exponenten νm>0).

Eine andere, häufig benutzte Primfaktordarstellung ergibt sich, wenn man darin die überflüssigen Faktoren pk0=1 weglässt, und nur die Primteiler von z berücksichtigt, d. h. alle pm mit νm>0. Dies seien die Zahlen qn{p1,},n=1,,r. Damit lautet die Darstellung

z=ikn=1rqnμn mit k=0,,3 und μn>0

Euklidischer Algorithmus und größter gemeinsamer Teiler (ggT)

Jede gaußsche Zahl g0 hat vier Assoziierte ±g,±ig, die durch Multiplikation mit den Einheiten gebildet werden und in allen vier Quadranten der komplexen Zahlenebene liegen.
Ein größter gemeinsamer Teiler (ggT) zweier gaußscher Zahlen a,b ist definiert als gaußsche Zahl t mit folgenden zwei Eigenschaften:[7]

  1. ta und tb, d. h.: t ist ein gemeinsamer Teiler von a und b.
  2. Aus sa und sb folgt st, d. h.: Jeder gemeinsame Teiler von a und b teilt auch t.

Daraus folgt: Alle gaußschen Zahlen t mit diesen Eigenschaften (bei gegebenem a,b) sind assoziiert. Der ggT ist somit eine im Wesentlichen (bis auf Assoziierte) eindeutig bestimmte gaußsche Zahl mit der üblichen Schreibweise t=(a,b).

Sofern die Primfaktorzerlegung von a und b bekannt ist, also a=ikmpmνm,b=inmpmμm, ist der ggT natürlich sofort gegeben durch (a,b)=mpmλm mit λm=min(νm,μm).

Veranschaulichung des Euklidischen Algorithmus

Andernfalls kann man den euklidischen Algorithmus benutzen: Zur Bestimmung des ggT zweier Zahlen z0,z1 läuft er ähnlich ab wie für ganze Zahlen. Es gilt (z0,0)=z0 für alle z0 (also insbesondere (0,0)=0). Und für z10 gibt es ein Paar gaußscher Zahlen q1,z2 mit

z0=q1z1+z2 und |z2|<|z1|.

Man bestimmt dazu q1=m+ni als diejenige gaußsche Zahl, die dem Bruch ξ:=z0z1 am nächsten liegt. Dafür gilt stets |mRe(ξ)|12 und |nIm(ξ)|12, also d:=|q1ξ|dmax=12 und folglich |z2||z1|2.

Falls z20, wird das fortgesetzt mit z1=q2z2+z3 und |z3|<|z2| usw. bis zn+1=0. Dann ist zn der gesuchte ggT: (z0,z1)=zn.

Beispiel:
Gesucht sei der ggT der gaußschen Zahlen z0=5+i,z1=2. Der Quotient ist z0z1=2,5+0,5i. Für q1 kommen damit die vier gaußschen Zahlen 2,2+i,3,3+i in Frage. Wir wählen z. B. q1=2 und erhalten z2=z0q1z1=5+i4=1+i. Der nächste Schritt ergibt z1z2=21+i=1i, d. h., der Rest ist z3=0: Der Algorithmus bricht ab und wir erhalten als ggT (5+i,2)=z2=1+i_.

Kongruenzen und Restklassen

Zwei gaußsche Zahlen z1,z2 heißen kongruent bezüglich eines gaußschen Moduls z0, wenn es eine gaußsche Zahl q gibt mit z1z2=qz0. Man schreibt dafür z1z2(modz0). Dann gibt es auch einen gemeinsamen Rest r mit z1=q1z0+r,z2=q2z0+r.[8] Wie oben kann man die Faktoren q1,q2 so bestimmen, dass |r||z0|2 gilt.

Die Kongruenzrelation Rz0 nach dem Modul z0 induziert im Gaußschen Zahlring [i] eine Klasseneinteilung [i]/Rz0. Man definiert a¯ als die Menge aller gaußschen Zahlen z, für die gilt: za(modz0). Die Menge a¯ nennt man eine Restklasse modulo z0. Damit gilt:

a¯=b¯ genau dann, wenn ab(modz0)

Addition und Multiplikation von Kongruenzen sind sehr einfach: Aus a1b1(modz0) und a2b2(modz0) folgt:

a1+a2b1+b2(modz0)
a1a2b1b2(modz0)

Das zeigt, dass die Definitionen

a¯+b¯:=a+b
a¯b¯:=ab

für die Summe und das Produkt von Restklassen wohldefiniert (d. h. repräsentantenunabhängig) und daher gerechtfertigt sind. Die Menge [i]/Rz0 der Restklassen bildet dann mit diesen Operationen einen kommutativen Ring mit 0¯ als Nullelement und 1¯ als Einselement, den sogenannten Restklassenring modulo z0.

Beispiele:Vorlage:Anker

  1. Es gibt genau zwei Restklassen zum Modul z0=1+i, nämlich das Hauptideal 0¯={0,±2,±4,,±1±i,±3±i,} aller Vielfachen z(1+i) des Moduls und 1¯={±1,±3,,±i,±2±i,}, die ein Schachbrettmuster in der gaußschen Zahlenebene bilden. Sie können als Erweiterung der geraden bzw. ungeraden natürlichen Zahlen angesehen und deshalb als (un)gerade gaußsche Zahlen bezeichnet werden (Gauß unterteilt die geraden Zahlen noch in halbgerade und gerade, d. h. durch 2 teilbare).
  2. Zum gaußschen Modul z0=2 gibt es genau vier Restklassen, nämlich 0¯,1¯,i¯,1+i. (Man beachte, dass z. B. 1+i±1±i(mod2) gilt.)

Vollständige Restsysteme

Alle 13 Restklassen mit ihren minimalen Resten (blaue Punkte) im Quadrat Q00 (hellgrün markiert) zum Modul z0=3+2i. Eine Restklasse mit z=24ii(modz0) ist z. B. durch orange/gelbe Punkte hervorgehoben.

Um alle Restklassen zu einem Modul z0 zu bestimmen, kann man mit der Abbildung z(s,t)=(s+it)z0 ein quadratisches Gitter über die komplexe Zahlenebene legen. Die Gitterlinien seien die Geraden mit s=±12,±32, und t bzw. t=±12,±32,,s. Sie zerteilen die Ebene in Quadrate Qmn (mit ganzzahligen m,n) s=[m12,m+12),t=[n12,n+12). Die vier Eckpunkte von Q00 sind die assoziierten Punkte ±1±i2z0. Wenn z0 eine gerade gaußsche Zahl ist, sind alle vier gaußsche Zahlen (und auch kongruent zueinander), ansonsten keine. Im ersten Fall nehmen wir z. B. nur den Eckpunkt 1i2z0 als zu Q00 gehörig. Innerhalb jedes Quadrates sind alle gaußschen Zahlen inkongruent, wenn man jeweils die oberen Grenzen ausschließt: s<m+12,t<n+12 (wenn auf den Grenzlinien gaußsche Zahlen liegen, dann immer paarweise kongruente Zahlen).

Das Quadrat Q00 beschreibt damit alle minimalen Reste, in dem Sinne, dass alle anderen Elemente in den Restklassen betragsmäßig nicht kleiner sind (Gauß bezeichnet sie als absolut kleinste Reste).

Daraus lässt sich mit einfachen geometrischen Überlegungen ableiten, dass die Anzahl der Restklassen zu einem gegebenen Modul z0=m+ni gleich seiner Norm N(z0):=|z0|2=m2+n2 ist (bei den natürlichen Zahlen ist die Anzahl der Restklassen zu einem Modul m trivialerweise gleich dem Betrag |m|).

Man sieht sofort, dass alle Quadrate deckungsgleich sind (inklusive der Gitterpunkte). Sie haben die Seitenlänge |z0|, also die Fläche F=|z0|2=m2+n2 und in allen liegt die gleiche Anzahl gaußscher Zahlen, die wir mit Ng bezeichnen. Allgemein ist die Zahl von Gitterpunkten in einem beliebigen Quadrat der Fläche A bestimmt durch A+O(A). Betrachten wir nun ein großes Quadrat aus k×k Quadraten Qmn, dann liegen darin folglich stets k2F+O(kF) Gitterpunkte. Es gilt also k2Ng=k2F+O(kF), was im Limes k Ng=F=m2+n2_ ergibt.

Prime Restklassengruppe und eulersche Phi-Funktion

Viele Sätze (und Beweise) für Moduln ganzer Zahlen lassen sich direkt auf Moduln gaußscher Zahlen übertragen, indem man jeweils den Betrag des Moduls durch die Norm ersetzt. Insbesondere gilt das für die prime Restklassengruppe und den Satz von Fermat-Euler, wie hier kurz ergänzt werden soll.

Die prime Restklassengruppe (pRG) des Restklassenringes modulo z ist die multiplikative Gruppe seiner Einheiten. Sie besteht aus allen Restklassen a¯ mit zu z teilerfremdem a, für die also gilt: (a,z)=1. Die Anzahl ihrer Elemente sei bezeichnet als ϕ(z) (analog zur eulerschen Phi-Funktion φ(m) für ganze Zahlen m). Für Primelemente ergibt sich sofort ϕ(p)=|p|21 und für beliebige (zusammengesetzte) gaußsche Zahlen z kann man die eulersche Produktformel

ϕ(z)=|z|2pm|z(11|pm|2)

ableiten, wobei das Produkt über alle Primteiler von z=ikmpmνm (mit νm>0) zu erstrecken ist.

Auch der wichtige Satz von Fermat-Euler ist sofort übertragbar:

Aus (a,z)=1 folgt aϕ(z)1(modz).

Mit Hilfe dieses Satzes kann man z. B. einige diophantische Gleichungen für gaußsche Zahlen explizit lösen. Beispielsweise seien x,y als Lösungen der linearen Gleichung

ax+by=c

für gegebene gaußsche Zahlen a,b,c gesucht. Dafür kann man o. B. d. A. (a,b)=1 annehmen, da jeder gemeinsame Teiler von a und b auch ein Teiler von c sein muss (andernfalls hat die Gleichung keine Lösung) und deshalb herausgekürzt werden kann.

Dazu betrachtet man diese Gleichung modulo b, was ergibt axc(modb). Der Satz von Fermat-Euler liefert dann eine explizite Lösung x, nämlich

xcaϕ(b)1(modb),

d. h. alle gaußsche Zahlen der Form x=caϕ(b)1+ub mit beliebigen gaußschen Faktoren u. Eingesetzt in die Ausgangsgleichung ergibt das

y=c1aϕ(b)bua,

was nach dem Satz von Fermat-Euler ebenfalls eine gaußsche Zahl ist.

Ungelöste Probleme

Die Verteilung der gaußschen Primzahlen in der Ebene

Die meisten der ungelösten Probleme haben mit der Verteilung der gaußschen Primzahlen in der Ebene zu tun.

  • Das Gaußsche Kreisproblem (engl. Gauss’s circle problem) beschäftigt sich nicht mit gaußschen Zahlen an sich, sondern fragt nach der Anzahl der Gitterpunkte innerhalb eines Kreises mit gegebenem Radius um den Koordinatenursprung. Das ist äquivalent der Bestimmung der Anzahl gaußscher Zahlen mit der Norm kleiner als ein gegebener Wert.

Zwei ungelöste Probleme über gaußsche Primzahlen sind z. B.

  • Auf den reellen und imaginären Koordinatenlinien liegen unendlich viele gaußsche Primzahlen 3, 7, 11, 19, … und deren Assoziierte. Gibt es weitere Geraden, auf denen unendlich viele Primzahlen liegen? Insbesondere: Gibt es unendlich viele Primzahlen der Form 1+ki?[9]
  • Ist es möglich, durch die Ebene der gaußschen Zahlen bis ins Unendliche zu wandern, indem man die gaußschen Primzahlen als Stützstellen benutzt und dabei nur Schritte begrenzter Länge macht? Das ist als Gaußsches Grabenproblem (engl. Gaussian moat problem) bekannt; es wurde 1962 aufgestellt von Basil Gordon und ist noch ungelöst.[10][11]

Literatur

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

  1. Vorlage:Literatur
  2. H. Maser (Hrsg.): Carl Friedrich Gauss’ Arithmetische Untersuchungen über höhere Arithmetik. Springer, Berlin 1889, S. 534 ff.
  3. F.Lemmermeyer: 120 JAHRE HILBERTS ZAHLBERICHT, DMV, 2017
  4. Vorlage:Literatur
  5. Vorlage:Literatur
  6. Holger Brenner: Vorlesung. (PDF; 79 kB), Universität Osnabrück.
  7. Vorlage:Literatur
  8. Vorlage:Literatur
  9. Ribenboim, Ch.III.4.D Ch. 6.II, Ch. 6.IV (Hardy & Littlewood's conjecture E and F)
  10. Vorlage:Literatur
  11. Vorlage:Literatur