Bogomolny-Gleichungen

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Die Bogomolny-Gleichung ist in der Mathematischen Eichtheorie eine Gleichung zur Beschreibung hypothetischer magnetischer Monopole. Formuliert ist diese in drei Dimensionen und folgt durch Dimensionsreduktion aus den selbstdualen Yang-Mills-Gleichungen (SDYM-Gleichungen) in vier Dimensionen. Benannt sind die Gleichungen nach Eugene Bogomolny. Untersucht wurden die Bogomolny-Gleichungen und insbesondere ihr Modulraum unter anderem von Michael Atiyah und Nigel Hitchin. Auf geschlossenen Mannigfaltigkeiten ergeben sich nur triviale Lösungen.

Formulierung

Sei G eine Lie-Gruppe mit Lie-Algebra 𝔤 und EB ein G-Hauptfaserbündel mit einer dreidimensionalen Riemannschen Mannigfaltigkeit B. Für einen glatten Schnitt ΦΩAd0(E,𝔤)Ω0(B,Ad(E))Γ(B,Ad(E)) (welche in den Yang-Mills-Higgs-Gleichungen das Higgs-Feld repräsentiert) und einen Zusammenhang AΩAd1(E,𝔤)Ω1(B,Ad(E)) mit Krümmungsform FA:=dAA:=dA+[AA]ΩAd2(E,𝔤)Ω2(B,Ad(E)) ist die Bogomolny-Gleichung gegeben durch:

FA=dAΦ.

Verbindung zu den Yang-Mills-Gleichungen

Eine Lösung der Bogomolny-Gleichung ist nicht unbedingt eine Lösung der Yang-Mills-Gleichung, obwohl mit der Bianchi-Identität dAdAΦ+[Φ,FA]=0[1] folgt:

dAFA=dA2dAΦ=±dA2Φ=[Φ,FA].

Dadurch lassen sich die partiellen Differentialgleichungen von zweitem Grad zu erstem Grad reduzieren und einfacher lösen. Dabei ergeben sich jedoch wegen der zusätzlichen Annahme, auch die Bogomolny-Gleichung zu lösen, nicht alle Lösungen.

Verbindung zu den Yang-Mills-Higgs-Gleichungen

Eine Lösung der Bogomolny-Gleichung ist eine Lösung der zweiten Yang-Mills-Higgs-Gleichung, da diese dann direkt auf die Bianchi-Identität dAFA=0[1] zurückfällt:

dAdAΦ=dAFA=0.

Literatur

Einzelnachweise