Schneelasten in Österreich

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Angehörige der Feuerwehr räumen ein Dach vor Schnee.

Die Schneelasten in Österreich können nach der ÖNORM B 1991-1-3 bestimmt werden.

Schneelasten seit 2022

In der ÖNORM B 1991-1-3, die am 15. Mai 2022 veröffentlicht wurde, erhielt Österreich eine detaillierte Schneelastkarte, welche über hora.gv.at zugänglich ist. Darin ist für ein Raster von 50 m × 50 m für jeden Ort in Österreich die Schneelast berechnet. Die Berechnung beruht auf Messungen der 900 im Land verteilten Messstationen. Gültig sind die Schneelasten bis zu einer Seehöhe von 2000 m.[1][2][3] Mit der neuen Norm wurden häufig die Schneelasten gegenüber der alten Norm reduziert.[4]

Schneelasten in der Norm von 2006 und 2018

Gemäß ÖN B 1991-1-3 (von 2018 und 2006) ist folgende charakteristische Schneelast als Formel definiert worden:[5]

sk=(0,642×Z+0,009)[1+(A728)2]

Dabei wird der Parameter Z aus einer Karte definiert und hat folgende Zonen mit folgenden Werten für Z:

Lastzone Z
2* 1,6
2 2
3 3
4 4,5

Schneelast in der Norm von 1983

In der ÖNORM B 4013 aus dem Jahr 1983 wurden Schneelasten nach folgender Formel berechnet:[6]

s0=a0+a1*h+a2*h2

dabei ist h die Seehöhe des Gebäudestandorts in km und a0, a1 und a2 werden definiert über eine Lastzonenkarte. Diese Konstanten haben folgende Werte:

Koeffizient Lastzonen
A B C D
a0 0,71 1.75 2,27 1,25
a1 −0,30 −1,85 −2,26 −2,20
a2 2,58 3,75 4,92 3,04

Schneelast in der Norm von 1955

Für die Norm von 1955 wurde eine Schneelastkarte ermittelt. Die Schneelast s0 wurde in kg/m2 gegeben.[1][6]

Einzelnachweise