Satz von Maxwell

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Strecken mit gleichen Markierungen sind parallel.
Sind die Seiten des Dreieck ABC parallel zu den sich in einem Punkt V schneidenden Cevanen des Dreiecks ABC, so schneiden sich Cevanen des Dreiecks ABC, die zu den entsprechenden Seiten des Dreiecks ABC parallel sind, ebenfalls in einem gemeinsamen Punkt V

Als Satz von Maxwell wird die folgende Aussage über Dreiecke in der Ebene bezeichnet:

Zu einem gegebenen Dreieck ABC und einem Punkt V, der nicht auf den Seiten des Dreiecks liegt, konstruiert man ein weiteres Dreieck ABC, so dass die Seite AB parallel zur Strecke CV, die Seite AC parallel zu Strecke BV und die Seite BC parallel zur Strecke AV ist. Dann schneiden sich die Parallele zu AB durch C, die Parallele zu BC durch A und die Parallele zu AC durch B in einem gemeinsamen Punkt V.

Der Satz ist nach dem Physiker James Clerk Maxwell (1831–1879) benannt, der ihn im Rahmen seiner Arbeiten über sogenannte reziproke Figuren, die in der Statik von Bedeutung sind, bewies.

Literatur

  • Daniel Pedoe: Geometry: A Comprehensive Course. Dover, 1970, S. 35–36, 114–115
  • Daniel Pedoe: On (what should be) a Well-Known Theorem in Geometry. The American Mathematical Monthly, Band 74, Nr. 7 (Aug. – Sep., 1967), S. 839–841 (JSTOR)
  • Dao Thanh Oai, Cao Mai Doai, Quang Trung, Kien Xuong, Thai Binh: Generalizations of some famous classical Euclidean geometry theorems. International Journal of Computer Discovered Mathematics, Band 1, Nr. 3, S. 13–20

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