Isopentylamin
Isopentylamin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der aliphatischen Amine.
Vorkommen
Isopentylamin wird durch Proteus mirabilis-Bakterien produziert. Sie kommt auch in Kolanuss-Sorten nigerianischer Herkunft,[1] sowie in Lebensmitteln wie Käse vor und kann auch aus Pflanzen isoliert werden.[2] Isopentylamin kommt z. B. in Bananen vor.[3]
Eigenschaften
Isopentylamin ist eine leicht entzündbare, farblose Flüssigkeit mit aminartigem Geruch, die mischbar mit Wasser ist. Ihre wässrige Lösung reagiert alkalisch.[4]
Verwendung
Isopentylamin dient als Zwischenprodukt in der Pharmaka- und Agrochemikalien-Synthese. In der organischen Chemie wird die Verbindung zur Synthese von Heterocyclen, von modifizierten Aminosäuren, von Isocyaniden und in Ugi-Vierkomponenten-Reaktionen eingesetzt.[2]
Sicherheitshinweise
Die Dämpfe von Isopentylamin können mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt −1 °C, Zündtemperatur 365 °C) bilden.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Referenzfehler: Es ist ein ungültiger
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- ↑ Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch und Peter Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer, Berlin; 6., vollständig überarbeitete Auflage 2008; ISBN 978-3-540-73201-3; S. 841.
- ↑ 4,0 4,1 Referenzfehler: Es ist ein ungültiger
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