Hafner-Sarnak-McCurley-Konstante

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Die Hafner–Sarnak–McCurley Konstante ist eine mathematische Konstante, die angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Determinanten von zwei Matrizen zueinander teilerfremd sind.

Definition

Seien N,Mn×n zwei quadratische, ganzzahlige n×n-Matrizen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden Determinanten zueinander teilerfremd sind, durch die Funktion

D(n)=k=1(1(1j=1n1pkj)2)

beschrieben.[1] Dabei bezeichnet pn die n-Primzahl.

Graph der D(n) Funktion

Insbesondere ist für zwei 1×1-Matrizen die Wahrscheinlichkeit für Teilerfremdheit:

D(1)=6π2=0,607927. (OEIS A059956)

Weitere Werte

Die genauen Funktionswerte für n2 wurden analytisch nicht ermittelt. Näherungsweise ergeben sich die Werte:

n D(n)
2 0.453103
3 0.397276
4 0.373913
5 0.363321

Grenzwert

Für die Funktion D(n) wurde durch Vardi (1991) der Grenzwert

ω=limnD(n)=0,35323637185 (A085849)

mit einer Approximationsgeschwindigkeit von 0,57n bewiesen.[2]

Literatur

  • Finch, S. R. (2003), „§2.5 Hafner–Sarnak–McCurley Constant“, Mathematical Constants, Cambridge, England: Cambridge University Press, S. 110–112, ISBN 0-521-81805-2
  • Hafner, J. L.; Sarnak, P. & McCurley, K. (1993), „Relatively Prime Values of Polynomials“, in Knopp, M. & Seingorn, M. (eds.), A Tribute to Emil Grosswald: Number Theory and Related Analysis, Providence, RI: Amer. Math. Soc., ISBN 0-8218-5155-1
  • Vardi, I. (1991), Computational Recreations in Mathematica, Redwood City, CA: Addison–Wesley, ISBN 0-201-52989-0

Einzelnachweise

  1. Hafner, Sarnak, McCurley, op. cit.
  2. Vorlage:Internetquelle