Fukaya-Kategorie

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In der Mathematik ist die Fukaya-Kategorie einer symplektischen Mannigfaltigkeit eine A-Kategorie, die in der (von Kontsevich vermuteten) homologischen Spiegelsymmetrie verwendet wird. Sie ist benannt nach dem japanischen Mathematiker Kenji Fukaya.

Die Objekte der Fukaya-Kategorie sind die Lagrangeschen Untermannigfaltigkeiten L der symplektischen Mannigfaltigkeit M, die Morphismen Hom(L0,L1)=CF*(L0,L1) sind (im Fall transversaler Schnitte) die Schnittpunkte L0L1. Man hat weitere Abbildungen

md:CF*(Ld1,Ld)CF*(L0,L1)CF*(L0,Ld),

die die Axiome einer A-Kategorie erfüllen. Insbesondere ist m1 das Differential der Lagrangeschen Floer-Homologie und m2 das Cup-Produkt. Definiert wird md durch das Zählen von pseudoholomorphen Polygonen mit je d+1 in L0,,Ld abzubildenden Kanten.

Literatur

  • K. Fukaya: Morse homotopy, A category and Floer homologies, MSRI preprint No. 020-94 (1993)
  • M. Kontsevich: Homological algebra of mirror symmetry, Proceedings of the International Congress of Mathematicians, Vol. 1, 2 (Zürich, 1994), 120–139, Birkhäuser, Basel, 1995