Danielewski-Fläche

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In der Mathematik stellt eine Danielewski-Fläche eine Verallgemeinerung des Raumes 2 dar und hat aus Sicht der komplexen Analysis ähnliche Eigenschaften wie 2.

Definition

Eine Danielewski-Fläche ist eine algebraische Fläche, welche algebraisch isomorph ist zu einer Hyperfläche S3, die als Nullstellenmenge eines Polynoms xnyp(z)[x,y,z] definiert ist, wobei p[z] ein Polynom in einer Variablen ist.

Elementare Eigenschaften

  • Im Spezialfall n=1,p(z)=z ist S={(x,y,z)3:xy=z} isomorph zu 2.
  • Genau dann, wenn das Polynom p nur einfache Nullstellen hat, ist S nicht nur eine algebraische Fläche, sondern auch eine Komplexe Mannigfaltigkeit, da sie keine Singularitäten aufweist.
  • Sei p(z)=(za1)(za2)(zam) mit paarweise verschiedenen ai,aj. Dann gilt:
S={(x,p(z)/xn,z)3,x0}˙{x=0,z=a1}˙˙{x=0,z=am}
d. h. S besteht im Prinzip aus *× und m Kopien von , die daran angeklebt sind.

Automorphismengruppe

Die Gruppe der holomorphen Automorphismen einer Danielewski-Fläche, welche keine Singularitäten aufweist, verhält sich ähnlich wie im bekannten Spezialfall 2, das bedeutet, sie ist "groß" in dem Sinne, dass sich die die Gruppe erzeugenden Elemente nicht explizit angeben lassen. Wie im Fall von 2 lässt sich aber eine dichte Teilmenge der Automorphismengruppe mit Hilfe von verallgemeinerten Scherungen konkret beschreiben.