Gross-Neveu-Modell

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Das Gross-Neveu-Modell ist ein Modell aus der Quantenfeldtheorie zur Beschreibung von Dirac-Fermionen unter der Vier-Fermionen-Wechselwirkung in einer Zeitdimension und einer Raumdimension, beschrieben durch eine nichtlineare Dirac-Gleichung. Untersucht wurde das Gross-Neveu-Modell erstmals von David Gross und André Neveu im Jahr 1974.

Lagrange-Dichte

Die Lagrange-Dichte des Gross-Neveu-Modells verallgemeinert dabei die der Dirac-Gleichung durch einen zusätzlichen Wechselwirkungsterm:

=ψ¯j(i/m)ψj+g22n(ψ¯jψj)2.

Mit der Euler-Lagrange-Gleichung ergibt sich daraus:

ψ¯jμ(μψ¯j)=(i/m)ψj+g2n(ψ¯kψk)ψj=0.

Es lässt sich ebenfalls eine verallgemeinerte Lagrange-Dichte für das Gross-Neveu-Modell betrachten:

=ψ¯j(i/m)ψj+g22n((ψ¯jψj)2+(ψ¯jγ5ψj)2).

Für diese folgt aus der Euler-Lagrange-Gleichung:

ψ¯jμ(μψ¯j)=(i/m)ψj+g2n(ψ¯kψk)ψj+g2n(ψ¯kγ5ψk)γ5ψj=0.

Siehe auch

Literatur