TSH-Index
Mit Hilfe des von Andreas Jostel eingeführten TSH-Index (TSHI), der auch nach ihm als Jostel-Index bezeichnet wird, kann die thyreotrope Funktion des Hypophysenvorderlappens quantitativ abgeschätzt werden.[1][2][3] Die Gleichung ist vom logarithmischen Standardmodell der Schilddrüsenhomöostase abgeleitet.[4][5][6][7]
Berechnung

Er wird mit
aus den Spiegeln für TSH, FT4 und einem Korrekturkoeffizienten für das logarithmische Standardmodell (β = 0,1345) berechnet.
Darüber hinaus wurde ein standardisierter TSH-Index definiert, der mit[1]
berechnet wird. Im Sinne einer z-Transformation berücksichtigt er Mittelwert (2,7) und Standardabweichung (0,676) des TSHI.[6]
Referenzbereiche:
| Parameter | Untergrenze | Obergrenze | Maßeinheit |
| TSHI | 1,3[1] | 4,1[1] | |
| sTSHI | -2[1] | 2[1] |
Klinische Bedeutung
Der TSH-Index ist bei Patienten mit thyreotroper Insuffizienz reduziert.[1] Eine Reduktion des standardisierten TSH-Index wurde auch in Fällen eines Non-Thyroidal-Illness-Syndroms beobachtet.[8]
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Vorlage:Literatur
- ↑ Vorlage:Literatur
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- ↑ J. L. Cohen: Thyroid-stimulation hormone and its disorders. In: K. L. Becker (Hrsg.) Principles and Practice of Endocrinology and Metabolism. J. B. Lippincott Company, Philadelphia, PA, USA, 1990, S. 144–152.
- ↑ 6,0 6,1 Johannes W. Dietrich, Gabi Landgrafe, Elisavet H. Fotiadou: TSH and Thyrotropic Agonists: Key Actors in Thyroid Homeostasis. In: Journal of Thyroid Research. 2012, S. 1–29, doi:10.1155/2012/351864. PMID 23365787.
- ↑ Vorlage:Literatur
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