Datei:Partielle Clapotis.jpg
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Beschreibung, Quelle
Im oberen Teil des Bildes ist die partielle Reflexion monochromatischer Wellen an einer ebenen geneigten Böschung seewärts etwa ausgehend von der Wellenbrechposition schematisch dargestellt. Die messtechnisch nicht erfasste Waschbewegung auf der Böschung ist dabei dem böschungsnahsten Schwingungsbauch (Bauch I) zugeordnet, sodass das Wellenbrechen etwa mit der Position des Bauches II zusammenfällt. Dargestellt sind die Einhüllenden der über die Wellenperiode T wechselnden Wasserspiegellagen mit Wellenhöhen und Wellentälern, die (im Gegensatz zur perfekten Clapotis) in ihrer Aufeinanderfolge den Eindruck einer fortschreitenden Welle mit wechselnder Wellenhöhe vermitteln. Der untere Teil des Bildes zeigt schematisch etwa die den Schwingungsbäuchen und Schwingungsknoten zuzuordnende Wellenenergie. Aus der Tatsache, dass die Energiemaxima mit der Entfernung von der Böschung abnehmen, während die Energieminima anwachsen, kann geschlossen werden, dass die Reflexionswirkungen seewärts abnehmen bis nur noch etwa die Kinematik der fortschreitenden Welle vorliegt. Da die Extremwerte der Wellenenergie bekannt sind, können Reflexionskoeffizienten auch aus den benachbarten Maxima und Minima berechnet werden:
Literatur
- Büsching, Fritz: "Sturmwellenresonanz an der Westküste der Insel Sylt", In: Die Küste, Heft 67, pp.51- 82, 2003.
- Büsching, Fritz.:"WAVE AND DOWNRUSH INTERACTION ON SLOPING STRUCTURES", Proc. 10th International Harbour Congress, Antwerpen, S.5.17-5.25,1992.
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