Schmetterlingsblütler
Die Schmetterlingsblütler (Faboideae) sind eine artenreiche Unterfamilie der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder früher Leguminosae). In dieser Unterfamilie gibt es viele Arten, die auf unterschiedlichste Art und Weise vom Menschen genutzt werden. Es gibt eine Vielzahl von Berichten über Interaktionen zwischen Tierarten und Arten dieser Unterfamilie. Durch die Symbiose mit Knöllchenbakterien sind sie für viele Ökosysteme, aber auch für landwirtschaftlich genutzte Böden als Nährstofflieferanten wichtig.
Beschreibung
Insgesamt ist diese artenreiche Unterfamilie sehr verschiedengestaltig und es können nur wenige gemeinsame Merkmale genannt werden.
Vegetative Merkmale
Es sind verholzende Pflanzen: Bäume, Sträucher und auch einige Lianen; oder es sind krautige Pflanzen: einjährige bis ausdauernde.
Die Laubblätter sind meist wechselständig angeordnet. Gefiederte Laubblätter gelten als ursprünglich, dies kann paarig oder unpaarig sein: Es treten allerdings zahlreiche Abwandlungen und Metamorphosen auf, z. B.: dreiblättrig (Klee) oder einblättrig (Tragant). Nebenblätter (Stipeln) sind vorhanden und oft wichtige Bestimmungsmerkmale auf Gattungs- und Artebene, denn sie sind sehr vielgestaltig: von lange haltbar bis schnell vergänglich, von winzig bis auffällig groß, sie können mit den Blattstielen mehr oder weniger stark verwachsen und es gibt vielfältige Formen. Die Nebenblätter können zu Dornen umgebildet sein (Robinia) oder übernehmen Blattfunktion, da Laubblätter zu Ranken umgebildet (Lathyrus aphaca) sind.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten sind in traubigen Blütenständen angeordnet, die auch so dicht sein können, dass köpfchenförmige Blütenstände entstehen.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig. Es kann ein Blütenbecher vorhanden sein. Es gibt fünf (oft aber auch vier) Kelchblätter. In der Regel gibt es fünf Kronblätter, die als charakteristisches Merkmal dieser Unterfamilie in der typischen Form der Schmetterlingsblüten angeordnet sind. Das mittlere obere Kronblatt ist oft vergrößert und nach oben gebogen (im Bild rechts etwas dunkler rötlich). Man nennt es „Fahne“. Die beiden unteren Kronblätter sind miteinander verwachsen oder zumindest miteinander verklebt und bilden eine gekielte, kahnähnliche, oft an der Spitze nach oben gebogene Wanne, das „Schiffchen“. In dieser liegen die Staubblätter und das Fruchtblatt bestehend aus Fruchtknoten, Griffel und Narbe. Die beiden seitlichen Kronblätter schließlich bilden neben dem Schiffchen die so genannten „Flügel“. Oft umhüllen sie das Schiffchen vollkommen. Man nennt diese Art von Blüte eine „Schmetterlingsblüte“. Die Anzahl der Staubblätter beträgt zehn (selten neun oder fünf). Die Staubfäden sind bis auf einen, der frei ist, miteinander verwachsen. Die Blütenformel der Faboideae lautet oder , davon gibt es aber zahlreiche Abweichungen bei Gattungen oder Arten.

Früchte
Die Hülsenfrüchtler haben ihren Namen von der „Hülsenfrucht“, einem Fruchttyp, der nur in dieser Familie vorkommt.
- Unterschiedliche Formen bei Hülsenfrüchten
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Tribus Cicereae: Cicer arietinum
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Tribus Dalbergieae: Dalbergia miscolobium
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Tribus Galegeae: Colutea arborescens
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Tribus Genisteae: Laburnum anagyroides
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Tribus Phaseoleae: Canavalia cathartica
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Tribus Sesbanieae: Sesbania grandiflora
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Tribus Sophoreae: Sophora secundiflora
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Tribus Trifolieae: Medicago granadensis

























Systematik und Verbreitung
Taxonomie
Die Unterfamilie Faboideae wurde 1968 durch Velva Elaine Rudd (1910–1999) in Rhodora, Volume 70, S. 496 aufgestellt. Typusgattung ist Faba Vorlage:Person nom. illeg., ein Synonym von Vicia Vorlage:Person Ein alternativer Name für Faboideae Vorlage:Person ist Papilionoideae Vorlage:Person
Verbreitung
Die Unterfamilie umfasst etwa 420 Gattungen und mehr als 12.000 Arten. Sie kommen von den Tropen bis in die arktischen Regionen vor. Sie ziehen allerdings trockene Gebiete oder zumindest Gebiete mit einer ausgeprägten jährlichen Trockenzeit vor. Die meisten Arten gibt es in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel.
Tribus und Gattungen
Die Unterfamilie Faboideae wird in folgende 28 Tribus gegliedert, hier mit allen darin enthaltenen Gattungen[1][2] (oder im Artikel zur Tribus):
- Tribus Abreae Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Gattung:
- Abrus Vorlage:Person (Syn.: Hoepfneria Vorlage:Person): Die etwa 17 Arten sind in den Tropen verbreitet.[1][2]
- Tribus Adinobotryeae Vorlage:Person: Sie wurde 2021 aufgestellt und enthält nur eine Gattung:[3]
- Adinobotrys Vorlage:Person: Sie enthält vier Arten immergrüner Bäume in immergrünen Wäldern in Höhenlagen unterhalb von 1200 Metern in Brunei, Kambodscha, Indien, Indonesien (Java, Kalimantan sowie Sumatra), Laos, Malaysia (Halbinsel sowie Sabah), Myanmar, Thailand und Vietnam.[3]
- Tribus Amorpheae Vorlage:Person emend. Vorlage:Person: Die Chromosomengrundzahl beträgt meist x = 10, nur bei Dalea beträgt sie x = 8 oder 7. Sie enthält etwa acht Gattungen und 240 bis 250 Arten nur in der Neuen Welt:[4][5][6]
- Amorpha Vorlage:Person: Die etwa 15 Arten kommen hauptsächlich von Nordamerika bis Mexiko vor. Darunter:
- Bastardindigo (Amorpha fruticosa Vorlage:Person)
- Apoplanesia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Zentralamerika und vielleicht Venezuela beheimatet.
- Dalea Vorlage:Person: Die etwa 170 Arten sind in der Neuen Welt weitverbreitet von Nordamerika bis Chile.
- Errazurizia Vorlage:Person: Es gibt etwa vier Arten in Nordamerika.
- Eysenhardtia Vorlage:Person: Es gibt etwa zwölf Arten von Nord- bis Zentralamerika.
- Marina Vorlage:Person: Es gibt etwa 40 Arten hauptsächlich in Mexiko; zwei Arten sind in Kalifornien beheimatet.
- Parryella Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Parryella filifolia Vorlage:Person: Sie kommt nur in den südlichen USA vor.
- Psorothamnus Vorlage:Person: Es gibt etwa neun Arten von den südwestlichen USA bis ins nördliche Mexiko.
- Amorpha Vorlage:Person: Die etwa 15 Arten kommen hauptsächlich von Nordamerika bis Mexiko vor. Darunter:
- Tribus Bossiaeeae Vorlage:Person: Die Samen besitzen einen Arillus. Sie enthält etwa sechs Gattungen mit etwa 60 Arten, die nur in Australien einschließlich Tasmanien, hauptsächlich in gemäßigten bis subtropischen Gebieten vorkommen:
- Aenictophyton Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Aenictophyton reconditum Vorlage:Person: Sie kommt nur in den australischen Bundesstaaten Northern Territory sowie Western Australia vor.
- Bossiaea Vorlage:Person: Die etwa 48 Arten sind in Australien weitverbreitet.
- Goodia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Australien einschließlich Tasmanien beheimatet.
- Muelleranthus Vorlage:Person: Die nur drei Arten sind nur in Australien beheimatet.
- Platylobium Vorlage:Person: Die vier Arten sind in Australien einschließlich Tasmanien beheimatet.
- Ptychosema Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind nur in Australien beheimatet.
- Aenictophyton Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Tribus Brongniartieae Vorlage:Person: Sie enthält früher etwa elf Gattungen mit etwa 150 Arten mit disjunktem Areal: sechs Gattungen in Australien und fünf Gattungen in der Neotropis.[7] 2017 enthält sie etwa 15 Gattungen mit etwa 154 Arten:[8]
- Amphiodon Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[8]
- Amphiodon effusus Vorlage:Person: Sie kommt im tropischen Südamerika vor.
- Behaimia Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[8]
- Behaimia cubensis Vorlage:Person: Sie kommt nur auf Kuba vor. Diese gefährdete Art wächst in Waldland und trockenen immergrünen Wäldern auf Hundezahn-Kalkfelsen, felsigen Terrassen und Klippen.
- Brongniartia Vorlage:Person: Es gibt etwa 65 Arten in der Neotropis.[8]
- Cristonia Vorlage:Person:[8] Sie enthält nur eine Art:
- Cristonia biloba Vorlage:Person (Syn.: Bossiaea biloba Vorlage:Person): Sie kommt nur im südwestlichen Western Australia vor.
- Cyclolobium Vorlage:Person:[8] Es gibt etwa fünf Arten in der Neotropis.
- Haplormosia Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[8]
- Haplormosia monophylla Vorlage:Person: Sie kommt in Westafrika und im westlichen Zentralafrika vor.
- Harpalyce Vorlage:Person: Es gibt etwa 25 Arten in der Neotropis.[8]
- Hovea Vorlage:Person: Die etwa 37 Arten[8] kommen nur in Australien vor, hauptsächlich in semiariden Gebieten.
- Lamprolobium Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen ursprünglich nur in Queensland vor.
- Limadendron Vorlage:Person: Sie wurde 2014 aufgestellt. Die nur zwei Arten kommen im tropischen Südamerika vor.
- Plagiocarpus Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Plagiocarpus axillaris Vorlage:Person: Sie kommt nur in den australischen Bundesstaaten Northern Territory, Queensland sowie Western Australia vor.
- Poecilanthe Vorlage:Person:[8] Es gibt etwa neun Arten in der Neotropis.
- Tabaroa Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Tabaroa caatingicola Vorlage:Person: Sie wurde 2010 für die Caatinga des brasilianischen Bundesstaates Bahía erstbeschrieben.[9]
- Templetonia Vorlage:Person:[8] Die etwa zwölf Arten kommen nur in Australien vor, hauptsächlich in seinem trockenen Zentrum.
- Thinicola Vorlage:Person:[8] Sie enthält nur eine Art:
- Thinicola incana Vorlage:Person (Syn.: Templetonia incana Vorlage:Person): Sie kommt nur im australischen Bundesstaat Western Australia vor.
- Amphiodon Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[8]
- Tribus Caraganeae wird in zwei Subtribus gegliedert:[10][11][12]
- Subtribus Caraganinae: Sie enthält nur noch eine Gattung:[12]
- Erbsensträucher (Caragana Vorlage:Person, Syn.: Calophaca Vorlage:Person, Halimodendron Vorlage:Person): Die etwa 100 Arten sind vom gemäßigten Asien bis nach Osteuropa verbreitet.[10][12]
- Subtribus Chesneyinae: Sie enthält etwa vier Gattungen:[12]
- Chesneya Vorlage:Person (Syn.: Spongiocarpella Vorlage:Person): Die 21 bis 35 Arten sind vom Mittelmeerraum über Zentral- bis Westasien verbreitet.[12]
- Chesniella Vorlage:Person: Die etwa sechs Arten sind von Zentralasien bis zum Himalaja und Sibirien verbreitet.[12]
- Gueldenstaedtia Vorlage:Person: Die etwa vier Arten sind vom Himalaja bis Sibirien und dem nördlichen Indo-China verbreitet.[12]
- Tibetia Vorlage:Person: Die etwa sechs Arten sind vom Himalaja bis China verbreitet.[12]
- Tribus Cicereae Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Gattung:
- Kichererbsen (Cicer Vorlage:Person): Die etwa 43 Arten vom Mittelmeerraum bis Zentralasien verbreitet.
- Tribus Crotalarieae Vorlage:Person: Sie enthält weltweit etwa elf Gattungen und mehr als 1200 Arten. Die meisten Arten kommen in Afrika vor und das Zentrum der Artenvielfalt ist die Capensis:[13]
- Aspalathus Vorlage:Person: Es gibt etwa 255 Arten. Sie kommen hauptsächlich in den südwestlichen Fynbos-Regionen in Südafrika vor; über 50 Arten sind auf der Kap-Halbinsel beheimatet. Die bekannteste Art ist:
- Rooibos (Aspalathus linearis Vorlage:Person)
- Bolusia Vorlage:Person: Es gibt etwa fünf Arten im tropischen und südlichen Afrika.
- Calobota Vorlage:Person: 2009 wurde dieser Gattungsname reaktiviert mit 16 Arten, die aus der Gattung Lebeckia ausgegliedert wurden. Sie sind nur in der Capensis beheimatet.[14]
- Crotalaria Vorlage:Person (Syn.: Goniogyna Vorlage:Person, Heylandia Vorlage:Person, Pentadynamis Vorlage:Person, Priotropis Vorlage:Person, Quirosia Vorlage:Person): Die etwa 690 Arten kommen hauptsächlich in tropischen bis subtropischen Gebieten weltweit vor.
- Lebeckia Vorlage:Person: Vor 2009 waren etwa 43 Arten enthalten, neun Arten wurden in die neue Gattung Wiborgia und 16 in die Gattung Calobota ausgegliedert. Es gibt nur noch etwa 14 Arten. Sie kommen nur in den südafrikanischen Provinzen Nord-, West- und Ostkap vor.[14]
- Lotononis Vorlage:Person: Es gibt etwa 160 Arten in Afrika, südlichen Asien und Südeuropa.
- Pearsonia Vorlage:Person: Die etwa elf Arten kommen hauptsächlich im südlichen tropischen Afrika vor; je eine Art ist in Zentralafrika und in Madagaskar beheimatet.
- Rafnia Vorlage:Person: Die etwa 25 Arten kommen in der Capensis vor; nur eine Art reicht auch bis KwaZulu-Natal.
- Robynsiophyton Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Robynsiophyton vanderystii Vorlage:Person: Sie kommt in Angola, der Demokratischen Republik Kongo und Sambia vor.
- Rothia Vorlage:Person: Sie enthält nur zwei Arten in der Alten Welt:
- Rothia hirsuta Vorlage:Person: Sie ist auf dem afrikanischen Kontinent weitverbreitet.
- Rothia indica Vorlage:Person: Sie ist im südlichen Asien, Südostasien und Australien weitverbreitet.
- Spartidium Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Spartidium saharae Vorlage:Person: Sie ist in Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen) weitverbreitet.[15]
- Wiborgia Vorlage:Person: Diese Gattung wurde 2009 mit neun Arten neu aufgestellt, die aus der Gattung Lebeckia ausgegliedert wurden. Die etwa neun Arten kommen nur in der Capensis vor.[14][16]
- Aspalathus Vorlage:Person: Es gibt etwa 255 Arten. Sie kommen hauptsächlich in den südwestlichen Fynbos-Regionen in Südafrika vor; über 50 Arten sind auf der Kap-Halbinsel beheimatet. Die bekannteste Art ist:
- Tribus Dalbergieae Vorlage:Person: Sie enthält etwa 49 Gattungen mit etwa 1355 Arten und kommt fast weltweit vor, ihr Schwerpunkt liegt in den Tropen.
- Tribus Desmodieae Vorlage:Person: Sie enthält zwei Subtribus, etwa 23 bis 30 Gattungen und 520 bis 530 Arten.
- Tribus Dipterygeae: Sie enthält etwa drei Gattungen mit etwa 15 Arten:
- Dipteryx Vorlage:Person: Es gibt etwa acht Arten, beispielsweise
- Dipteryx micrantha Vorlage:Person
- Dipteryx oleifera Vorlage:Person
- Tonkabohnenbaum (Dipteryx odorata Vorlage:Person): Nördliches Südamerika
- Pterodon Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Brasilien und Bolivien verbreitet.
- Taralea Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten kommen in Südamerika vor.
- Dipteryx Vorlage:Person: Es gibt etwa acht Arten, beispielsweise
- Tribus Diocleae Vorlage:Person (Syn.: Diocleinae Vorlage:Person, Diocleinae Vorlage:Person et al., Diocleinae Vorlage:Person, Diocleae Vorlage:Person, Galactieae Vorlage:Person, Galactieae Vorlage:Person): Sie wurde bereits 1964 als Tribus aufgestellt, galt aber lange Zeit als Subtribus Diocleinae. 2015 wurde die Subtribus Diocleinae aus Phaseoleae ausgegliedert, erhält wieder den Rang als Tribus und enthält etwa 13 Gattungen:[17]
- Bionia Vorlage:Person: Es gibt etwa vier Arten.
- Camptosema Vorlage:Person
- Canavalia Vorlage:Person: Die 46 bis 60 Arten sind von den Subtropen bis Tropen fast weltweit verbreitet.
- Cleobulia Vorlage:Person: Sie enthält etwa vier Arten.[18]
- Collaea Vorlage:Person: Es gibt etwa vier Arten.
- Cratylia Vorlage:Person: Es gibt etwa sieben Arten.
- Cymbosema Vorlage:Person: Von den zwei Arten kommt eine in Zentralamerika und die andere im Amazonasgebiet vor.[18]
- Dioclea Vorlage:Person: Sie enthält etwa 50 Arten.[18]
- Galactia Vorlage:Person
- Lackeya Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Lackeya multiflora Vorlage:Person: Sie kommt in den südlichen US-Bundesstaaten und in Mexiko vor.
- Luzonia Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Luzonia purpurea Vorlage:Person: Sie kommt auf den Philippinen vor.
- Macropsychanthus Vorlage:Person: Sie enthält drei bis vier Arten.[18]
- Neorudolphia Vorlage:Person
- Rhodopis Vorlage:Person
- Tribus Euchresteae Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Gattung mit etwa vier Arten:
- Euchresta Vorlage:Person: Die etwa vier Arten sind in Asien verbreitet.
- Tribus Fabeae Vorlage:Person, Syn.: Vicieae Vorlage:Person: Sie enthält etwa fünf Gattungen und etwa 330 Arten hauptsächlich in den nördlichen gemäßigten Breiten, aber auch bis zum tropischen Ostafrika, Südamerika und auf pazifischen Inseln.
- Tribus Galegeae Vorlage:Person: Sie enthält etwa 24 Gattungen und etwa 2900 bis 3200 Arten hauptsächlich in Eurasien und Nordamerika.
- Tribus Genisteae Vorlage:Person: Die etwa 25 Gattungen und 550 bis 570 Arten sind hauptsächlich verbreitet in Afrika und Europa, aber die meisten Lupinus-Arten sind in Nord- und Südamerika beheimatet:
- Drüsenginster (Adenocarpus Vorlage:Person): Die etwa 15 Arten sind hauptsächlich im Mittelmeerraum verbreitet. Drei Arten sind auf den Kanarischen Inseln beheimatet und eine Art kommt in der afromontanen Vegetationszone in Zentralafrika vor.
- Anarthrophyllum Vorlage:Person: Es gibt etwa 80 Arten.
- Argyrocytisus Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Silberginster (Argyrocytisus battandieri Vorlage:Person): auch Marokkanischer Ginster, ist nur in Marokko beheimatet. Im Vereinigten Königreich ist er ein Neophyt.
- Argyrolobium Vorlage:Person: Es gibt etwa 95 Arten. Darunter:
- Silberhülse (Argyrolobium zanonii Vorlage:Person).
- Dornginster (Calicotome Vorlage:Person): Die etwa vier Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet.
- Cytisophyllum Vorlage:Person: Sie enthält vielleicht nur eine Art:
- Meergrüner Geißklee (Cytisophyllum sessilifolium Vorlage:Person): Sie ist in Spanien, Frankreich und Italien beheimatet. Nicht sicher ist, ob die Bestände in Algerien ursprünglich sind. In einigen Gebieten Eurasiens (beispielsweise in der Ukraine und in Moldawien) ist sie ein Neophyt.
- Geißklee (Cytisus Vorlage:Person, Syn.: Chamaecytisus Vorlage:Person, Chronanthus Vorlage:Person, Lembotropis Vorlage:Person, Sarothamnus Vorlage:Person, Spartocytisus Vorlage:Person): Die je nach Autor 30 bis 70 Arten sind in Europa, Westasien und Nordafrika weitverbreitet und im Mittelmeerraum besonders artenreich vertreten.
- Dichilus Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten sind im südlichen Afrika weitverbreitet.
- Echinospartum Vorlage:Person: Die nur drei Arten kommen in Spanien, Portugal und Frankreich vor.
- Erinacea Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet.
- Ginster (Genista Vorlage:Person, Syn.: Asterocytisus Vorlage:Person, Chamaespartium Vorlage:Person, Enantiosparton Vorlage:Person, Genistella Vorlage:Person, Pterospartum Vorlage:Person, Rivasgodaya Vorlage:Person, Teline Vorlage:Person): Die 90 bis 120 Arten sind in Europa, Westasien und Nordafrika weitverbreitet.
- Gonocytisus Vorlage:Person: Die drei Arten kommen in Israel, Libanon, Syrien und in der Türkei vor; nur eine Art (Gonocytisus angulatus Vorlage:Person) kommt auch im europäischen Teil der Türkei vor.
- Hesperolaburnum Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Hesperolaburnum platycarpum Vorlage:Person: Sie kommt nur in Marokko vor.
- +Laburnocytisus Vorlage:Person: Es handelt sich um eine Chimäre aus Chamaecytisus purpureus + Laburnum anagyroides. Es gibt nur eine Art:
- +Laburnocytisus adamii Vorlage:Person: Sie wurde 1825 erstmals aus dem Garten von J. L. Adam in Vitry nahe Paris, Frankreich, veröffentlicht.[19]
- Goldregen (Laburnum Vorlage:Person): Die nur zwei Arten sind hauptsächlich in Europa beheimatet, aber in vielen Gebieten Neophyten.
- Lupinen (Lupinus Vorlage:Person): Je nach Autor gibt es 100 bis mehrere hundert (550) Arten, wobei 200 bis 280 Arten seit 2000 am häufigsten genannt werden. Die Gattung besitzt eine fast weltweite Verbreitung mit Hauptzentren der Artenvielfalt im südlichen bis westlichen Nordamerika, den Anden und in Neuseeland sowie Teilen Australiens; ein sekundäres Diversitätszentrum liegt im Mittelmeerraum sowie Afrika.
- Melolobium Vorlage:Person: Es gibt etwa 27 Arten.
- Petteria Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Petteria ramentacea Vorlage:Person: Sie ist nur in Albanien und dem früheren Jugoslawien beheimatet.
- Podocytisus Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Podocytisus caramanicus Vorlage:Person: Sie kommt in Albanien, früheren Jugoslawien, Griechenland und im asiatischen Teil der Türkei vor.
- Polhillia Vorlage:Person: Es gibt etwa sechs Arten.
- Retama Vorlage:Person: Die etwa vier Arten kommen auf der Iberischen Halbinsel, Sizilien, den Kanarischen Inseln, in Nordafrika von der Westsahara bis Ägypten und in Vorderasien vom Libanon bis Saudi-Arabien vor. Zwei Arten sind Neophyten in Australien und Südamerika.
- Retama sphaerocarpa Vorlage:Person: Aus Spanien, Portugal, Marokko, Mauretanien, Tunesien und Algerien.
- Sellocharis Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Sellocharis paradoxa Vorlage:Person: Sie kommt in Südamerika vor.
- Spartium Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Pfriemenginster (Spartium junceum Vorlage:Person): Er ist in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln beheimatet, kommt aber heute auch in anderen Gebieten Afrikas bis Südafrika vor.
- Stauracanthus Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko vor:[20]
- Stechginster (Ulex Vorlage:Person): Es gibt etwa 13 Arten in Westeuropa und nordwestlichen Afrika. Das Zentrum der Artenvielfalt ist die Iberische Halbinsel.
- Tribus Glycyrrhizeae Vorlage:Person (Syn.: Glycyrrhizinae Vorlage:Person): Sie enthält 2021 nur zwei Gattungen:[3]
- Glycyrrhiza Vorlage:Person[3]
- Glycyrrhizopsis Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[3]
- Glycyrrhizopsis flavescens Vorlage:Person: Sie kommt nur im südlichen Anatolien vor.[3]
- Tribus Hedysareae Vorlage:Person:[10][11][12] Die früher etwa zehn Gattungen und etwa 400 bis 460 Arten sind auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet.
- Tribus Hypocalypteae Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Gattung:
- Hypocalyptus Vorlage:Person: Die nur drei Arten kommen nur in Südafrika vor.
- Tribus Indigofereae Vorlage:Person: Sie enthält etwa sechs bis sieben Gattungen und etwa 800 Arten in den Tropen und Subtropen weltweit:
- Cyamopsis Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten sind meist in Afrika verbreitet.
- Indigastrum Vorlage:Person: Es gibt etwa acht Arten.
- Indigofera Vorlage:Person: Die etwa 700 Arten kommen weltweit in tropischen bis warm-gemäßigten Gebieten vor. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt mit etwa 490 Arten in Afrika und Madagaskar.
- Microcharis Vorlage:Person: Es gibt etwa 35 Arten.
- Phylloxylon Vorlage:Person: Es gibt etwa sieben Arten.
- Rhynchotropis Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen in Angola, Malawi, DR Kongo und Sambia vor.
- Vaughania Vorlage:Person: Es gibt etwa elf Arten.
- Tribus Loteae Vorlage:Person (Syn.: Coronilleae Vorlage:Person): Sie enthält etwa 17 bis 18 Gattungen und etwa 270 Arten in den gemäßigten Gebieten.
- Tribus Millettieae Vorlage:Person: Sie wurde 1855 durch Friedrich Anton Wilhelm Miquel aufgestellt. Die Tribus Millettieae hat früher etwa 43 bis 45 Gattungen[1] mit 900 bis 920 Arten enthalten, die in den Tropen und Subtropen weltweit vorkommen. Es wurden einige Gattungen in neue oder andere Tribus ausgegliedert:[21][22]
- Aganope Vorlage:Person: Die etwa sieben Arten sind im tropischen und subtropischen Afrika, Asien, sowie auf Pazifischen Inseln verbreitet.
- Antheroporum Vorlage:Person:[22] Die etwa fünf Arten sind im südlichen China, Thailand und Vietnam verbreitet.
- Apurimacia Vorlage:Person:[22] Die zwei bis vier Arten sind in Südamerika verbreitet.
- Austrosteenisia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Australien und Neuguinea verbreitet.
- Bergeronia Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Bergeronia sericea Vorlage:Person: Sie kommt in Argentinien und Paraguay vor.
- Burkilliodendron Vorlage:Person: Mit der einzigen Art:
- Burkilliodendron album Vorlage:Person: Sie kommt in Malesien vor.
- Chadsia Vorlage:Person:[22] Die etwa 18 Arten kommen in Madagaskar vor.
- Craibia Vorlage:Person: Die etwa zehn Arten sind in Afrika verbreitet.
- Craspedolobium Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Craspedolobium unijugum Vorlage:Person: Sie ist in Südostasien und China verbreitet.
- Dahlstedtia Vorlage:Person:[22] Sie enthält nur eine Art:
- Dahlstedtia pinnata Vorlage:Person: Sie kommt in Brasilien vor.
- Dalbergiella Vorlage:Person: Die etwa drei Arten sind in Afrika verbreitet.
- Deguelia Vorlage:Person:[22] Die etwa 16 Arten sind in Südamerika verbreitet.
- Derris Vorlage:Person:[22] Die etwa 50 Arten sind im tropischen und subtropischen Afrika, Asien, Australien, sowie auf Pazifischen Inseln verbreitet.
- Dewevrea Vorlage:Person: Die nur ein oder zwei Arten sind in Afrika verbreitet.
- Disynstemon Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Disynstemon paullinioides Vorlage:Person: Sie ist in Madagaskar beheimatet.
- Fordia Vorlage:Person:[22] Die etwa acht Arten sind in Südostasien verbreitet.
- Hesperothamnus Vorlage:Person:[22] Die etwa drei Arten sind in Mexiko verbreitet.
- Kunstleria Vorlage:Person: Die etwa acht Arten sind in Asien verbreitet.
- Leptoderris Vorlage:Person:[22] Die etwa 20 Arten sind in Afrika verbreitet.
- Lonchocarpus Vorlage:Person:[22] Bis auf eine afrikanische Art sind alle 150 Arten in der Neotropis verbreitet.
- Margaritolobium Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Margaritolobium luteum Vorlage:Person: Sie ist in Venezuela beheimatet.
- Millettia Vorlage:Person:[22] Die etwa 100 Arten sind im tropischen und subtropischen Afrika, Asien und Australien verbreitet.
- Mundulea Vorlage:Person:[22] Die etwa zwölf Arten sind in Madagaskar verbreitet, eine davon kommt auch in Afrika und Südostasien vor.
- Ostryocarpus Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Afrika verbreitet.
- Paraderris Vorlage:Person: Die etwa 15 Arten sind von Südostasien bis Neuguinea verbreitet.
- Philenoptera Vorlage:Person:[22] Die etwa 15 Arten sind in Afrika verbreitet.
- Piscidia Vorlage:Person:[22] Die etwa acht Arten sind in Zentralamerika und auf den Karibischen Inseln verbreitet.
- PlatycyamusVorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in der Neuen Welt verbreitet.
- Platysepalum Vorlage:Person:[22] Die etwa zwölf Arten sind in Afrika verbreitet.
- Pongamia Vorlage:Person (manchmal in Milletia): Sie enthält nur eine Art (nach Flora of China):
- Pongamia pinnata Vorlage:Person: Sie ist weltweit in den Tropen und teilweise in den Subtropen verbreitet.
- Pongamiopsis Vorlage:Person:[22] Die nur zwei Arten kommen in Madagaskar vor.
- Ptycholobium Vorlage:Person:[22] Die etwa drei Arten sind von Afrika bis zur Arabischen Halbinsel verbreitet.
- Pyranthus Vorlage:Person:[22] Mit etwa sechs Arten.
- Requienia Vorlage:Person:[22] Die etwa drei Arten sind in Afrika verbreitet.
- Schefflerodendron Vorlage:Person: Die drei bis vier Arten sind in Afrika verbreitet.
- Sylvichadsia Vorlage:Person:[22] Die etwa vier Arten kommen in Madagaskar vor.
- Tephrosia Vorlage:Person:[22] Die etwa 400 Arten sind in tropischen und subtropischen Gebieten weltweit verbreitet.
- Xeroderris Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Xeroderris stuhlmannii Vorlage:Person: Sie ist vom tropischen bis ins südliche Afrika verbreitet.
- Tribus Mirbelieae Vorlage:Person: Sie kommt nur in Australien einschließlich Tasmanien vor; nur die Art Gomphlobium nitidum reicht nach Norden bis Papua-Neuguinea. Sie enthält etwa 24 Gattungen mit etwa 756 Arten (Stand 2021):[23]
- Almaleea Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten kommen in Tasmanien, New South Wales, Victoria und Queensland vor.[23]
- Aotus Vorlage:Person: Es gibt je nach Autor 6 bis 14 Arten.[23]
- Callistachys Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Callistachys lanceolata Vorlage:Person: Sie kommt nur in Western Australia vor.
- Chorizema Vorlage:Person: Es gibt je nach Autor 16 bis 28 Arten.[23]
- Daviesia Vorlage:Person: Es gibt 80 bis 130 Arten.[23]
- Dillwynia Vorlage:Person: Es gibt 21 bis 36 Arten.[23]
- Erichsenia Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[23]
- Erichsenia uncinata Vorlage:Person: Sie kommt nur in Western Australia vor.
- Euchilopsis Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[23]
- Euchilopsis linearis Vorlage:Person: Sie kommt nur in Western Australia vor.
- Eutaxia Vorlage:Person: Es gibt sieben bis zwölf Arten.[23]
- Gastrolobium Vorlage:Person: Die je nach Autor 35 bis 60 oder bis zu 109[23] Arten kommen hauptsächlich im südwestlichen Western Australia vor, nur zwei Arten sind im nördlichen Australien beheimatet.
- Gompholobium Vorlage:Person: Es gibt 35 bis 46 Arten.[23]
- Isotropis Vorlage:Person: Es gibt zwölf bis 15 Arten.[23]
- Jacksonia Vorlage:Person: Es gibt 37 bis 74 Arten.[23]
- Latrobea Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten kommen nur in Western Australia vor.
- Leptosema Vorlage:Person: Die sechs bis zwölf Arten kommen nur in Western Australia, Northern Territory sowie South Australia vor.[23]
- Mirbelia Vorlage:Person: Es gibt etwa 26 Arten.[23]
- Oxylobium Vorlage:Person: Es gibt 7 bis 17 Arten.[23]
- Phyllota Vorlage:Person: Die fünf bis Arten kommen in Tasmanien, Western Australia, New South Wales, Victoria und Queensland vor.[23]
- Podolobium Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Podolobium ilicifolium Vorlage:Person: Sie kommt in New South Wales, Queensland und Victoria vor.
- Pultenaea Vorlage:Person: Es gibt 104 bis 130 Arten.[23]
- Sphaerolobium Vorlage:Person: Es gibt 18 bis 22 Arten.[23]
- Stonesiella Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[23]
- Stonesiella selaginoides Vorlage:Person: Sie kommt nur in Tasmanien vor.
- Urodon Vorlage:Person: Die zwei bis vier Arten kommen nur in Western Australia vor.[23]
- Viminaria Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[23]
- Viminaria juncea Vorlage:Person: Sie kommt in Tasmanien, New South Wales, Queensland, South Australia, Victoria sowie Western Australia vor.
- Tribus Phaseoleae Vorlage:Person: Sie enthält sieben Subtribus, etwa 90 Gattungen und etwa 1570 Arten weltweit.
- Tribus Podalyrieae: Die etwa neun Gattungen mit etwa 90 Arten kommen hauptsächlich im Südlichen Afrika vor, aber wenige Arten auch in anderen Teilen des afrikanischen Kontinentes und Madagaskar:
- Amphithalea Vorlage:Person: Die etwa 20 Arten kommen nur in Südafrika vor.
- Cadia Vorlage:Person: Von den etwa sieben Arten kommen sechs nur in Madagaskar vor und eine in Äthiopien, Kenia, Somalia, Oman, Saudi-Arabien, Jemen, aber nicht in Madagaskar.
- Calpurnia Vorlage:Person: Von den etwa sieben Arten kommen sechs nur im Südlichen Afrika vor. Nur eine Art, Calpurnia aurea, ist auf dem afrikanischen Kontinent weitverbreitet. Calpurnia aurea ist in vielen Gebieten der Welt ein Neophyt.
- Honigbüsche (Cyclopia Vorlage:Person): Die etwa 23 Arten sind Florenelemente der Kapflora (Capensis) und sind nur in den südafrikanischen Provinzen Westkap sowie Ostkap beheimatet.
- Liparia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen nur in Südafrika vor.
- Podalyria Vorlage:Person: Von den etwa 17 Arten kommen alle in der Capensis vor, nur eine davon reicht weiter ostwärts bis ins südliche KwaZulu-Natal.[24]
- Stirtonanthus Vorlage:Person: Die nur drei Arten kommen nur in Südafrika vor.
- Virgilia Vorlage:Person: Von den nur zwei Art kommt eine nur in Südafrika und die andere auch in Kenia, Tansania, Simbabwe vor.
- Xiphotheca Vorlage:Person: Die etwa neun Arten kommen nur in der Capensis vor.
- Tribus Psoraleeae Vorlage:Person: Sie enthält neun bis zehn Gattungen mit 185 bis 188 Arten. Davon kommen sieben Gattungen nur von Nordamerika bis nach Mexiko vor:[6]
- Bituminaria Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Eurasien verbreitet. Darunter:
- Harzklee (Bituminaria bituminosa Vorlage:Person)
- Cullen Vorlage:Person: Die etwa elf Arten sind fast weltweit verbreitet.
- Hoita Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen im nordwestlichen Mexiko und in Kalifornien vor.
- Orbexilum Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Orbexilum virgatum Vorlage:Person: Sie kommt nur in Florida sowie Georgia vor.
- Otholobium Vorlage:Person: Von den etwa 61 Arten kommen 53 im südlichen und östlichen Südlichen Afrika und acht Arten in Südamerika vor.
- Pediomelum Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten kommen alle in den USA und eine davon auch im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua vor.
- Psoralea Vorlage:Person (Hallia Vorlage:Person): Die 50 bis 96 Arten kommen im südlichen und östlichen Südlichen Afrika vor. Eine Art aus St. Helena ist ausgestorben. Zu den anderen Arten gehören beispielsweise:
- Psoralidium Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Psoralidium junceum Vorlage:Person (Syn.: Ladeania juncea Vorlage:Person): Sie kommt nur in Arizona sowie Utah vor.
- Rupertia Vorlage:Person: Die nur drei Arten kommen im westlichen Nordamerika in der kanadischen Provinz British Columbia und in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Idaho, Oregon sowie Washington vor.
- Bituminaria Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Eurasien verbreitet. Darunter:
- Tribus Robinieae Vorlage:Person: Sie enthält etwa elf Gattungen und etwa 70 Arten in der Neuen Welt.
- Tribus Sesbanieae Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Gattung:
- Sesbania Vorlage:Person: Die etwa 60 Arten weltweit verbreitet, außer in Europa.
- Tribus Sophoreae Vorlage:Person: Sie enthält etwa 43 Gattungen und etwa 390 bis 400 Arten hauptsächlich in den Tropen und Subtropen.
- Tribus Swartzieae Vorlage:Person: Sie enthält etwa 17 Gattungen mit etwa 258 Arten:
- Aldina Vorlage:Person: Die 13 bis 14 Arten sind im nördlichen Südamerika verbreitet.
- Amburana Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen in Südamerika vor.
- Amburana cearensis Vorlage:Person: Nordwestliches Argentinien, Bolivien, Paraguay und mittleres bis nördliches Brasilien.
- Ateleia Vorlage:Person: Die 18 bis 20 Arten sind in der Neotropis verbreitet, wobei die meisten Arten in Zentralamerika und auf Karibischen Inseln vorkommen.
- Baphiopsis Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Baphiopsis parviflora Vorlage:Person: Sie kommt in Angola, Kamerun, Gabun, Tansania, Uganda sowie DR Kongo vor.
- Bobgunnia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in Afrika weitverbreitet.
- Bobgunnia fistuloides Vorlage:Person: Aus West- und Zentralafrika.
- Bocoa Vorlage:Person (Syn.: Trischidium Vorlage:Person): Es gibt etwa vier Arten.
- Bocoa prouacensis Vorlage:Person: Aus Suriname und Französisch-Guyana.
- Candolleodendron Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Candolleodendron brachystachyum Vorlage:Person: Sie kommt in Südamerika vor.
- Cordyla Vorlage:Person: Von den etwa sieben Arten kommen fünf in Afrika und zwei in Madagaskar vor.
- Cordyla pinnata Vorlage:Person: Sie kommt in Westafrika vor.
- Cyathostegia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen in Peru und eine davon auch in Ecuador vor.
- Dupuya Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen nur in Madagaskar vor.[25]
- Exostyles Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen in Südamerika vor.
- Exostyles venusta Vorlage:Person: Aus dem östlichen Brasilien.
- Harleyodendron Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Harleyodendron unifoliolatum Vorlage:Person: Sie kommt in Südamerika vor.
- Holocalyx Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Holocalyx balansae Vorlage:Person: Sie kommt in Südamerika vor.
- Lecointea Vorlage:Person: Die etwa vier Arten kommen in Südamerika vor.
- Mildbraediodendron Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:
- Mildbraediodendron excelsum Vorlage:Person: Sie kommt in Kamerun, in der Zentralafrikanischen Republik, in Ghana, Nigeria, Sudan, Uganda sowie in der DR Kongo vor.
- Swartzia Vorlage:Person (Syn.: Fairchildia Vorlage:Person, Possira Vorlage:Person, Rittera Vorlage:Person, Riveria Kunth, Tounatea Aubl.): Die etwa 150 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
- Zollernia Vorlage:Person: Die acht bis zehn Arten sind in Südamerika verbreitet.
- Tribus Thermopsideae Vorlage:Person: Sie enthält etwa sechs Gattungen und etwa 50 Arten mit einem disjunktem Areal in gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel.
- Tribus Trifolieae Vorlage:Person: Sie enthält etwa sechs Gattungen und etwa 485 Arten hauptsächlich in den nördlichen gemäßigten Gebieten der Alten Welt.
- Tribus Wisterieae Vorlage:Person (Subtribus Wisteriinae Vorlage:Person): Sie wurde 1994 aufgestellt. Sie wurde 2019 erweitert und enthält seither 13 bis 14 Gattung mit etwa 36 Arten; dabei wurden sechs Gattungen neu aufgestellt, zwei reaktiviert und fünf Gattungen waren davor in die Tribus Millettieae eingeordnet.[26] Sie enthält seit 2021 nur noch Lianen in nur noch elf Gattungen:[3][21]
- Afgekia Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen in Laos, Vietnam sowie Thailand vor.[26]
- Austrocallerya Vorlage:Person (Syn.: Millettia sect. Austromillettia Vorlage:Person): Sie wurde 2019 aufgestellt. Die etwa drei Arten kommen in Australien, auf Norfolk Island, Bougainville Island, auf den Cook Inseln, auf der Insel Neubritannien, in Neuguinea und Neukaledonien vor.[26]
- Callerya Vorlage:Person (Syn.: Marquartia Vorlage:Person): Sie enthält 5 bis 13 Arten, die in Süd- und Südostasien vorkommen.[26]*
- Endosamara Vorlage:Person: Sie enthält nur eine Art:[26]
- Endosamara racemosa Vorlage:Person (Syn.: Robinia racemosa Vorlage:Person)[26]
- Kanburia Vorlage:Person: Sie wurde 2019 aufgestellt. Die nur zwei Arten kommen in Thailand vor.[26]
- Nanhaia Vorlage:Person: Sie wurde 2019 aufgestellt und enthält nur zwei Arten in China und Nordvietnam.[26]
- Padbruggea Vorlage:Person: Die etwa drei Arten kommen im südlichen China, Indochina, Indonesien, Malaysia, Thailand, Myanmar, Australien, Neuguinea und einigen angrenzenden pazifischen Inseln mit den südlichsten Vorkommen in Neukaledonien sowie den Norfolk Inseln.[26]
- Sarcodum Vorlage:Person: Die etwa drei Arten kommen in China, Indonesien, Laos, Vietnam, auf den Philippinen sowie Salomonen vor.[26]
- Serawaia Vorlage:Person: Sie wurde 2019 aufgestellt und enthält nur eine Art:[26]
- Serawaia strobilifera Vorlage:Person (Syn.: Callerya strobilifera Vorlage:Person)[26]
- Sigmoidala Vorlage:Person: Sie wurde 2019 aufgestellt und enthält nur eine Art:[26]
- Sigmoidala kityana Vorlage:Person (Syn.: Millettia kityana Vorlage:Person, Callerya kityana Vorlage:Person): Dieser Endemit kommt nur im nördlichen Thailand vor.[26]
- Villosocallerya Vorlage:Person: Sie wurde 2021 aufgestellt und enthält Arten, die davor in die Gattung Callerya eingegliedert waren.[21]
- Wisteria Vorlage:Person: Von den vier Arten kommen je zwei in China, Japan sowie Korea und eine in Nordamerika vor.[26]
- Whitfordiodendron Vorlage:Person: Die etwa vier Arten kommen in Borneo, Sumatra, Malaysia und den Philippinen vor.[26]
- Einige nah verwandte Gattungen, die bis 2001 zur Tribus Dalbergieae gestellt wurden, sind etwa gleich nah mit den Gattungen der Tribus Sophoreae wie der Tribus Dalbergieae verwandt und deshalb derzeit in keiner Tribus eingeordnet:
- Andira Vorlage:Person: Die etwa 29 Arten sind in der Neotropis verbreitet, nur eine kommt in Afrika vor.
- Hymenolobium Vorlage:Person: Die 13 bis 18 Arten sind hauptsächlich in Brasilien, den Guyanas und Venezuela verbreitet; eine Art reicht bis Peru, eine bis Ecuador und eine Art kommt nur in Zentralamerika (Panama, Costa Rica, Nicaragua) vor.
- Vatairea Vorlage:Person: Es gibt etwa acht Arten sind in der Neotropis verbreitet.
- Vataireopsis Vorlage:Person: Die etwa vier Arten kommen in Brasilien, Französisch-Guayana und Surinam vor.
Gattungen alphabetisch
Nutzung
Viele Arten werden als Zierpflanzen verwendet, hier einige Gattungen (Auswahl): Erbsensträucher (Caragana), Blasensträucher (Colutea), Geißklee (Cytisus), Ginster (Genista), Goldregen (Laburnum), Platterbsen (Lathyrus), Lupinen (Lupinus), Blauregen (Wisteria)
Von vielen Arten werden Pflanzenteile, besonders die Hülsenfrüchte und/oder Samen gegessen, hier einige Gattungen (Auswahl): Erdnüsse (Arachis), Kichererbsen (Cicer), Glycine mit der Sojabohne, Linsen (Lens), Lupinen (Lupinus), Phaseolus, zu dieser Gattung gehört unter anderem die Gartenbohne, Erbsen (Pisum), Rooibos (Aspalathus).
Das Holz wird beispielsweise von den Gattungen Balsambäume (Myroxylon), Robinien (Robinia) genutzt.
Einige Arten dienen als Futter. Als Gründünger werden auch einige Arten angebaut.
Quellen
- Vorlage:BibISBN (Abschnitt Beschreibung)
- Die Faboideae innerhalb der Familie der Fabaceae bei der APWebsite. (Abschnitt Beschreibung)
Einzelnachweise
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- ↑ 26,00 26,01 26,02 26,03 26,04 26,05 26,06 26,07 26,08 26,09 26,10 26,11 26,12 26,13 26,14 26,15 James A. Compton, Brian D. Schrire, Kálmán Könyves, Félix Forest, Panagiota Malakasi, Sawai Mattapha, Yotsawate Sirichamorn: The Callerya Group redefined and Tribe Wisterieae (Fabaceae) emended based on morphology and data from nuclear and chloroplast DNA sequences. In: PhytoKeys, Volume 125, Juni 2019, S. 1–112. doi:10.3897/phytokeys.125.34877
Weblinks
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Weiterführende Literatur
- Domingos Cardoso, Luciano P. de Queiroz, R. Toby Pennington, Haroldo C. de Lima, Émile Fonty, Martin F. Wojciechowski, Matt Lavin: Revisiting the phylogeny of papilionoid legumes: New insights from comprehensively sampled early-branching lineages. In: American Journal of Botany. Band 99, Nr. 12, 2012, S. 1991–2013, doi:10.3732/ajb.1200380.
- Russell L. Barrett, James Clugston, Lyn G. Cook, Michael D. Crisp, Peter Jobson, Brendan J. Lepschi, Matt A. M. Renner, Peter H. Weston: Understanding Diversity and Systematics in Australian Fabaceae Tribe Mirbelieae. In: Diversity, Volume 13, Issue 8, August 2021, S. 1–38. doi:10.3390/d13080391