Sudakov-Formfaktor

Aus testwiki
Version vom 4. Oktober 2024, 17:05 Uhr von imported>Invisigoth67 (typo)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Sudakov-Formfaktoren ΔF(Q2,q2) beschrieben die Wahrscheinlichkeit des Abstrahlens von Partonen durch Partonen vor und nach dem harten Prozess beim Partonschauer. Die Faktoren geben an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Parton F bei der Entwicklung der Virtualität des Teilchens von q2 bis Q2 kein zusätzliches Parton abstrahlt.[1] Man spricht daher von Nichtabstrahlungswahrscheinlichkeiten.

Herleitung

Grundlage für die Herleitung ist die folgende Differentialgleichung, welche die Abstrahlungshäufigkeit in der Partonevolution nach steigendem q2 beschreibt:

dNd(q2)=Nq2αs2πQ02/q21Q02/q2dzPFG(z)

Dabei wird mit F das Parton vor der Abstrahlung und mit G das Parton nach der Abstrahlung bezeichnet. Das abgestrahlte Parton ist durch diese Angaben bereits festgelegt. Die PFG sind die unregularisierten Kollinearsplitting-Funktionen[2] (Siehe auch DGLAP-Gleichungen#Splitting-Funktionen.)

Daraus erhält man dann für die Sudakov-Formfaktoren durch Lösen der obigen Gleichung nach N und normieren:

ΔF(Q2,q2)=exp(q2Q2dk2k2αs2πQ02/q21Q02/q2dzPFG(z))

wobei hier implizit im Exponenten über alle möglichen G summiert wird.

Einzelnachweise