Thermische Energie

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Vorlage:Dieser Artikel Thermische Energie (auch Wärmeenergie) ist ein Begriff, der in verschiedener Weise für makroskopische und mikroskopische Energieformen verwendet wird, die sich auf die ungeordnete Bewegung der Teilchen (einschließlich der Photonen) in makroskopischer Materie oder in anderen Vielteilchensystemen beziehen.

Zu den möglichen makroskopischen Formen der thermischen Energie gehören:[1]

Zu den mikroskopischen Formen der thermischen Energie gehört

Bei Raumtemperatur (T = 293 K) beträgt kBT ungefähr 25 meV.

Zusammenhang mit der Temperatur

Umgangssprachlich wird die thermische Energie etwas ungenau als „Wärme“ oder „Wärmeenergie“ bezeichnet oder auch mit der Temperatur verwechselt.

Tatsächlich ist in einem idealen Gas die (makroskopische) thermische Energie proportional zur absoluten Temperatur: Falls mit der thermischen Energie die innere Energie gemeint ist:

Eth=f2NkBT=f2nRT=cVmTT

Falls die Enthalpie gemeint ist:

Eth=f+22NkBT=f+22nRT=cPmTT

mit

bzw. alternativ mit

bzw. alternativ mit

  • der spezifischen Wärmekapazität bei konstantem Volumen cV=f2Rnm=f2RM bzw. bei konstantem Druck cP=f+22Rnm=f+22RM. Diese sind für ideale Gase unabhängig von der Temperatur.

Im allgemeinen Fall ist die spezifische Wärmekapazität jedoch eine Funktion der Temperatur c=c(T), sodass die thermische Energie nicht in proportionaler Weise von der Temperatur abhängt:

Die thermische Energie eines Körpers kann sich auch ändern, ohne dass es zu einer Temperaturänderung kommt. Dies geschieht bei einem Phasenübergang, zum Beispiel beim Schmelzen. Hat Eis eine Temperatur von 0 °C, so muss die innere Energie erhöht werden, um es zu schmelzen. Dazu muss eine bestimmte Wärmemenge oder das Äquivalent als dissipative Arbeit zugeführt werden (bei konstantem Druck: die Schmelzenthalpie). Die Temperatur steigt während des Schmelzvorganges jedoch nicht an, da die gesamte zugeführte Wärme für den Phasenübergang vom Feststoff zur Flüssigkeit benötigt wird.

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Einzelnachweise

Vorlage:Normdaten