Phosphoenolpyruvat-Carboxykinase

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Vorlage:Infobox Protein Vorlage:Infobox ProteinPhosphoenolpyruvat-Carboxykinase [GTP] (Abk.: PEPCK) heißt dasjenige Enzym, das die Umwandlung von Oxalacetat mittels GTP zu Phosphoenolpyruvat katalysiert. Dieser Reaktionsschritt ist der geschwindigkeitsbestimmende Teilschritt der Gluconeogenese. PEPCK kommt auch in Bakterien vor, in Wirbeltieren gibt es zwei Isoformen, zytosolisch und mitochondrial. Sie werden im Menschen von den Genen PCK1 und PCK2 codiert und besonders in Leber, Nieren und Adipozyten exprimiert. Im Gegensatz zu PEPCK-M kann die Aktivität der PEPCK-C durch Hormone reguliert werden. Mutationen in PCK1 oder PCK2 können die entsprechende (seltene) PEPCK-Mangelkrankheit verursachen.[1]

Die PEPCK [GTP] ist nicht zu verwechseln mit der ATP-abhängigen PEPCK, die in Pflanzen und Bakterien, aber nicht in Tieren vorkommt.

Aufgrund ihrer zentralen Position in der Gluconeogenese ist die PEPCK ein Kandidat, wenn es um erblichen Diabetes mellitus oder Adipositas geht.[2]

Katalysierte Reaktion

GTP + Oxalacetat    GDP + PEP + CO2

Von GTP wird eine Phosphatgruppe auf Oxalacetat übertragen und Kohlenstoffdioxid abgespalten. Im Aktivzentrum des Enzyms befindet sich ein Arginin-Rest und das Metall Mangan der Oxidationsstufe +II. Der Ketosauerstoff bildet ein Komplex zwischen Arginin und Mn2+ und ermöglicht so die Abspaltung der Carboxygruppe am weiter entfernten Ende unter Ausbildung einer Doppelbindung. Anschließend wird ein Phosphat von GTP auf den Sauerstoff übertragen. Dabei sorgt gleichzeitig Mn2+ und Arginin auch für die Komplexierung von GTP im Enzym.[3]

Regulation

Die Aktivität der PEPCK-C, und damit die Gluconeogenese insgesamt, wird von einer Reihe von Hormonen beeinflusst. Glucagon fördert in der Leber durch die Phosphorylierung eines Transkriptionsfaktors die Transkription der PEPCK, genauso wie all-trans Retinsäure. Weitere regulierende Moleküle sind Leber-Lipide, Insulin (via SREBP-1c) und γ-Interferon.[4][5][6][7][8]

Für die Regulation durch Glucocorticoide siehe das ausführliche Beispiel dort.

Literatur

Vorlage:Wikibooks

Einzelnachweise

  1. Vorlage:UniProt, Vorlage:UniProt
  2. Vorlage:Cite journal
  3. L. W. Tari: Structure and Mechanism of Phosphoenolpyruvate Carboxykinase. In: Journal of Biological Chemistry. 272, S. 8105–8108, Vorlage:DOI.
  4. Vorlage:Cite journal
  5. Vorlage:Cite journal
  6. Vorlage:Cite journal
  7. Vorlage:Cite journal
  8. Vorlage:Cite journal